PRESSEMITTEILUNG
AfD stellt Liste für den Gilchinger Gemeinderat auf – Stephan Mayer tritt als Spitzenkandidat an

Für die anstehende Kommunalwahl hat der AfD-Kreisverband Starnberg nach der Gemeinde Gauting auch für die Gemeinde Gilching eine Aufstellungsversammlung abgehalten. Hierbei wurden zunächst sieben Kandidaten für den Gemeinderat nominiert, wobei evtl. noch eine Nachnominierung stattfinden soll:
- Stephan Mayer
- Marco Basciano
- Hannes Wilhelm
- Marija Demo
- Oliver Schörling
- Miriam Jünemann
- Timo Westrich
Der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Ingo Hahn äußert sich wie folgt:
„Die AfD wird sich bei der kommenden Wahl nicht nur auf Kreisebene, sondern auch in mehreren Gemeinden kommunalpolitisch verankern. Nach Gauting jetzt auch in Gilching, wobei noch weitere Kommunen folgen werden. In Gilching hat die AfD bei den vergangenen Wahlen für die Verhältnisse des Landkreises regelmäßig die besten Wahlergebnisse erzielt, sodass eine Gemeinderatsfraktion nur folgerichtig wäre.
Leider wird dort derzeit ein Windindustrieprojekt mit den Gemeinden Alling und Schöngeising vorangetrieben, was zu einer energiepolitisch vollkommen unsinnigen Naturzerstörung und Landschaftsverschandelung führen würde.
Die AfD lehnt dies konsequent ab und hat daher bereits im August unter der Leitung unseres jetzigen Spitzenkandidaten Stephan Mayer eine Demonstration auf dem Rathausplatz organisiert. Anlass war, dass der Bauausschuss schnell und heimlich mitten in den Sommerferien das gemeindliche Einvernehmen zum Windkraftvorhaben erteilt hat.
Die AfD steht hingegen für eine vernünftige Energiepolitik, Transparenz und Bürgerbeteiligung. Hierfür wollen wir uns in den nächsten sechs Jahren auch in Gilching einsetzen.“
Für einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ist es noch zu früh.
Spitzenkandidat Stephan Mayer engagiert sich in der AfD bereits als stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbands Würmtal-Gilching und hat als Vorsitzender der Kreisprogrammkommission die Erarbeitung des Kreiswahlprogramms geleitet. Daraus stellt er mehrere zentrale Reformschwerpunkte vor, die die Zukunft der Gemeinde Gilching prägen sollen:
1. Finanzielle Stabilisierung & Transparenz
Stephan Mayer fordert eine umfassende Überprüfung und Neuordnung der Gemeindefinanzen.
Insbesondere das Fernwärmenetz, das sich zunehmend zu einem „Millionengrab“ entwickelt hat, soll auf Wirtschaftlichkeit, Folgekosten und Verantwortlichkeiten hin untersucht werden.
Ziel ist es, die Gemeinde finanziell zu entlasten, Transparenz zu schaffen und langfristige Risiken auszuschließen.
Zur Transparenz sollte es auch gehören, dass in der Gemeinde Gilching wie in den meisten anderen Gemeinden zukünftig zu Beginn jeder Gemeinderats- oder Ausschusssitzung eine Bürgerfragestunde stattfindet.
2. Schuldensenkung durch Digitalisierung und Strukturreform
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Abbau bestehender Schulden.
Dies soll durch den konsequenten Ausbau digitaler Verwaltungsprozesse, die Modernisierung interner Strukturen und effizientere Abläufe erreicht werden.
Die Gemeinde soll damit zukunftsfähiger, schneller und bürgerfreundlicher werden.
3. Klare Haltung zur Migrationsentwicklung
Mayer spricht sich für eine Begrenzung des migrationsbedingten Zuwachses innerhalb der Gemeinde aus, weshalb eine Erweiterung der bestehenden Asylbewerberunterkunft in der Landsberger Straße abgelehnt wird.
Er fordert realistische kommunale Lösungen, die die Belastbarkeit des Wohnungsmarkts, der Infrastruktur und des Haushaltbudgets berücksichtigen.
4. Umgang mit ideologisch motivierten Initiativen
Stephan Mayer kritisiert ideologische Bestrebungen, die seiner Ansicht nach nichts im kommunalen Raum zu suchen haben.
Beispielhaft nennt er den Antrag vom 18.11.2025, der ein AfD-Verbot zum Ziel hatte und nicht nur mit dem Demokratieprinzip auf Kriegsfuß steht, sondern auch die völlige Unkenntnis der kommunalen Zuständigkeiten seitens des grünen Antragstellers zeigt.
Er fordert stattdessen eine sachorientierte Kommunalpolitik, die Probleme pragmatisch löst und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Statement von Stephan Mayer:
„Unsere Gemeinde braucht Klarheit, Mut und Struktur – keine leeren Versprechen. Ich trete an, um finanzielle Verantwortung, Transparenz, digitale Modernisierung und eine sachliche Politik für alle Bürgerinnen und Bürger umzusetzen.“