Echter Naturschutz statt Landschaftsverschandelung – kein Steuergeld für Windräder!

PRESSEMITTEILUNG

08.12.2025

Gilchinger AfD nimmt Stellung zur gemeindlichen Windkraftbeteiligung

Echter Naturschutz statt Landschaftsverschandelung – kein Steuergeld für Windräder!

Nachdem der Gilchinger Bauausschuss im August 2025 trotz des Protestes von ca. 100 Bürgern vor dem Rathaus mitten in den Sommerferien sein Einvernehmen zu den drei geplanten Windkraftanlagen im Norden der Gemeinde erteilt hat, wurde das Projekt vom Landratsamt Starnberg genehmigt. Dagegen hat ein Naturschutzverein vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) eine Klage erhoben, über die noch nicht entschieden wurde.

Dennoch schlägt Gilchings Noch-Bürgermeister Manfred Walter (SPD) dem Gemeinderat vor, in der morgigen Sitzung einem interkommunalen Vertrag mit den Gemeinden Alling und Schöngeising zuzustimmen. Ziel ist, dass sich die Gemeinde Gilching finanziell als Kommanditist an der Windkraft-Betreibergesellschaft beteiligt.

Der Spitzenkandidat der Gilchinger AfD für die Gemeinderatswahl Stephan Mayer, der auch stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbands Würmtal-Gilching ist, nimmt hierzu folgendermaßen Stellung:

„Bereits im August habe ich eine Demonstration vor dem Rathaus angemeldet, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die AfD die Zerstörung des Gilchinger Landschaftsbilds durch energiepolitisch in Südbayern völlig unsinnige Schwach-Wind-Räder konsequent ablehnt. Es war erschreckend, dass mit Ausnahme von Gemeinderatsmitglied Oliver Fiegert (BfG), der als Einziger kritische Fragen gestellt hat, die Vertreter aller anderen Parteien das ideologische Abholzungsprojekt ohne Diskussion durchgewunken haben.

Leider möchte Noch-Bürgermeister Walter kurz vor Ende seiner Amtszeit nicht nur dieses Industriegebiet auf schützenswerten Freiflächen akzeptieren, sondern es sogar aktiv durch eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde fördern. Nach dem Fernwärme-Desaster soll nun weiter Steuergeld in die unsinnige Energiewende gepumpt werden, das angesichts der angespannten Haushaltslage besser für Straßen, Schulen und die eigenen Bürger verwendet werden sollte.

Ich fordere den Gemeinderat auf, von derartigen verantwortungslosen Verträgen abzusehen, zumal es ein schlechter Stil ist, wichtige Entscheidungen kurz vor der Kommunalwahl zu treffen. Zunächst sollten die Bürger am 8.März das Wort haben. Für den Fall, dass die Beteiligung morgen beschlossen werden sollte, wird die AfD-Fraktion in der nächsten Wahlperiode beantragen, den Vertrag wieder zu kündigen.“

Der AfD-Kreisvorsitzende und Geoökologie-Professor Dr. Ingo Hahn, der auch im Bundestag und Starnberger Kreistag sitzt, ergänzt:

„Windräder sind im Landkreis Starnberg wie in ganz Bayern grundsätzlich ungeeignet, da ihre schädlichen Auswirkungen auf Landschaftsbild, Wälder, Tiere und Gesundheit in keinem vernünftigen Verhältnis zur nur aufgrund von ökosozialistischen Subventionen gegebenen Wirtschaftlichkeit stehen. Die Gemeinde Gilching sollte eine derartige Heimatzerstörung durch giftigen Abrieb verursachende Vogel-Schredder verhindern und nicht noch mit Steuergeld fördern.

Umso mehr begrüße ich es, dass ein Naturschutzverein vor dem VGH gegen das Gilchinger Windkraftprojekt klagt. Angesichts des noch anhängigen Verfahrens sollte die Gemeinde Gilching das Ergebnis sowohl vor dem VGH als auch an der Wahlurne am 8.März abwarten, bevor sie sich an einem möglicherweise rechtswidrigen, sicher aber politisch falschen Vorhaben beteiligt.

Die Bewahrung unserer wunderbaren Natur vor der Verschandelung durch Windindustrieanlagen unterscheidet die AfD von allen anderen Parteien und wird im kommenden Kommunalwahlkampf eines unserer wichtigsten Themen sein, vor allem in Gilching.

Wir fordern ein Ende aller Windkraftprojekte im Landkreis Starnberg und nach Abschluss der RPV-Vorrangplanung die Abschaffung der dann unnötigen Starnberger Konzentrationsflächen. Dafür werden wir uns mit einer starken Fraktion im Kreistag einsetzen, um Natur und Landschaftsbild für zukünftige Generationen zu bewahren.“

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